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FCB: Leader-Päckli schon am Samichlaustag?
Mathias Germann
Von Mathias Germann
@sport.ch
 
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Vor dem Spiel zwischen Basel und Xamax sorgt die Super League für Diskussionen. sport.ch nennt die heissesten Themen: Zittert YB vor dem FCB? Ist Aarau noch zu retten? Hat sich der FCZ den ''Arsch aufgerissen"? Müssen GC-Spieler auf Lohn verzichten? Arbeitet Bellinzona am ''Stängeli"?

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Fitze statt Mandarinli für YB?

Am 6. Dezember, also am Samichlaustag, finden die letzten Partien der Hinrunde in der Axpo Super League statt. Verspielt YB dann die ''Wintermeisterschaft"? Nicht wenige meinen, dass dies der Fall sein könnte, denn der FC Basel rückt in der Tabelle immer näher an die Berner heran. Mit einem Sieg gegen Neuenburg würde der FCB den Abstand zum Leader auf 4 Punkte reduzieren.

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  LIVE: Basel-Xamax (19:45)
  Prognose: Basel-Xamax 1:1
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YB muss sich dagegen nach den ''zwei dummen und einem noch schlimmeren dritten Gegentor" (O-Ton Vladimir Petkovic) und dem 1:3 im Sittener Tourbillon an der eigenen Nase fassen. Die Aufgaben für Doumbia, Degen und Co. werden nicht einfacher: In der vorletzten Partie der Hinrunde trifft man im Spitzenkampf auf Basel und am Samichlaus-Tag wartet Xamax, also jenes Team, das für die bislang höchste YB-Niederlage in dieser Spielzeit (0:3) verantwortlich war...

Hat sich der FCZ den ''Arsch aufgerissen"?

Die Botschaft der FCZ-Fans vor dem Auswärtsspiel beim FC Luzern war unmissverständlich: ''Nöd Jammere! Arsch Ufrisse!" Weder Spieler noch Funktionäre befolgten den Rat ihrer Anhänger, zumindest nach dem Spiel, nicht. Was war passiert? Es lief die 93. Minute, Zürich kam zu einem letzten Freistoss. Die allerletzte Chance also, eine Flanke in den Luzerner Strafraum sollte für den Ausgleich sorgen. Die FCZ-Spieler versuchten - wie im Fussball üblich - noch einige Zentimeter zu gewinnen und setzten den Ball etwas weiter nach vorne, als vom Schiedsrichter Bruno Grossen zuerst beordert. Und wie reagierte der Unparteiische? Das Ganze wurde ihm zu bunt, er pfiff die Partie kurzerhand ab.

Was folgte war eine Rudelbildung, dazu ein aufgebrachter Sportchef Fredy Bickel. Immerhin: Nach einigen Minuten beruhigten sich die FCZ-Gemüter und zum Vorschein kam die Einsicht, dass eben nicht Grossen Schuld war an der Pleite. ''Luzern hatte die besseren Chancen, Luzern hat verdient gewonnen", resümierte Bernard Challandes.

GC: 7 Treffer - und Lohnkürzungen?

Nur 4100 Zuschauer hatten am Samstagabend Lust, sich die Partie zwischen GC und Bellinzona im Letzigrund anzutun. Was heisst hier antun? Was die Fans zu sehen bekamen, erwärmte ihre Herzen, sofern sie nicht Tessiner waren. Sieben Treffer, teilweise herrlich herauskombiniert, erzielten die Hoppers.

Die Spieler feierten ausgelassen, doch in der Kabine muss ihnen dann der Jubel im Hals stecken geblieben sein. Präsident Roger Berbig informierte sie, dass sie in Zukunft mit weniger Gehalt rechnen müssten. Dies, weil das Defizit nach dieser Saison wohl nicht die üblichen 5, sondern 10 Millionen Franken betragen wird. Bleibt abzuwarten, wie viele Spieler da noch mitmachen werden, GC-Herz hin oder her.

Neue Besen kehren nicht immer gut - auch nicht beim FCA

Am 12. Oktober wurde Jeff Saibene als Trainer des FC Aarau abgelöst. ''Viel zu spät" sagten die einen, ''endlich" die anderen. Doch auch der Neue, Martin Andermatt, konnte bislang das schlingernde FCA-Schiff nicht in ruhigere Gewässer führen. Im Gegenteil, die ''Unabsteigbaren" scheinen geradeaus Richtung Bermudadreieck, welches in die Challenge League führt, zuzusteuern.

Nicht nur, dass man in der Super League auf den rettenden achten Platz weiter Boden eingebüsst hat - auch im Cup schied man aus, und das gegen den Challenge-League-Vertreter Biel. Andermatts Bilanz seit seinem Amtsantritt: Fünf Spiele, zwei Unentschieden, drei Niederlagen. Ob neue Besen wirklich gut kehren?

Bellinzona vs. Sion: Kommt's zum Stängeli?

Die AC Bellinzona scheint die Sportart verwechselt zu haben: Die letzten Resultate (1:7, 0:5, 0:7) erinnern doch eher an Eishockey denn an Fussball. Böse Zungen behaupten, die Tessiner würden daran arbeiten, bald einmal zweistellig zu verlieren. Ob es gegen Sion so weit ist? Man rechne: Die Sittener schlugen Leader YB 3:0, die ACB verlor gegen GC 0:7...

Von Mathias Germann

 
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